Mini-Workshops „Spaß mit Hund“

Gemeinsame Beschäftigungen, die den Hund UND seinen Menschen mit Spaß erfüllen, vertiefen die Verbindung zum Hund und sorgen für ein gutes Mensch-Hund Klima in der Beziehung. Der Fokus in diesen Auslastungsworkshops liegt auf der anstrengenden Kopf- und Nasenarbeit zusammen mit einer Prise Action und Bewegung.

Sei (m)ein Held

Die Workshops sind ein gutes Ausgleichsprogramm zu den alltäglichen erzieherischen Anforderungen, die unsere Hunde (und wir) erleben. Hier sollen und können die Hunde zeigen was in ihnen steckt: ein Held, auf den wir stolz sind 🙂

Der schöne Nebeneffekt vom gefeierten Heldentum ist eine positivere Stimmung, die sich auch in den Alltag übertragen lässt, das Gefühl von Selbstwirksamkeit („ich kann was und darf auch mal entscheiden“) und mehr Selbstbewusstsein, das alles zusammen mit dem Sozialpartner, der den Hund bestätigt und die Freude authentisch vermittelt. So dient es vor allem der Resilienzsteigerung (Resilienz ist die psychischen Widerstandsfähigkeit im Umgang mit Stress und Konflikten!) und sorgt für einen ausgeglicherenen Hund im Alltag.

Wir testen mit den Hunden verschiedene alltagstaugliche Auslastungsformen aus. Vielleicht findet sich auf diesem Weg ein gemeinsames und erfüllendes Hobby, das dann weiter vertieft werden kann.

WICHTIG!
Die Miniworkshops  finden immer an den Wochenenden statt und dauern jeweils ca. 2 Stunden bis 2,5 Stunden. Sie können einzeln nach Lust und Laune gebucht werden. Um eine gute Qualität zu gewährleisten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Mind. 4 Teilnehmer und max. 6 Teilnehmer werden pro Workshop bzw. pro Gruppe aufgenommen. Ausgewählt wird nach Eingangsdatum der Anmeldung.

Hier geht es zur Anmeldung: hundetrainerin-wob@t-online.de

Kosten: für Kunden 30 € (auch einlösbar mit dem Gruppenstundenabo = 2 Gruppenstunden!) , für Fremdteilnehmer 40 € (1. Teilnahme, bzw. 1. Kennenlernen und Einschätzen des Hundes)

Wünsche dürfen gern genannt werden. Bei einigen Themen werden uns Fremdreferenten tatkräftig zur Seite stehen (z.B. Mantrailing oder Fährtensuche). Erklärungen zu den einzelnen Themen, siehe am Ende der Seite.

TERMINE 2018

20. Januar 10.30 Uhr Mantrailing

10. Februar 11.30 Uhr Mantrailing

17. Februar 11.30 Uhr Longieren

03. März 11.30 Uhr Trümmerfeldsucharbeit

04. März 11 Uhr Krimitour „Schnüffeldetektive“

10. März 11.30 Uhr Mantrailing

11. März Impulskontrolliert, aber sexy (der Action-Workshop)

07. Aptril 11.30 Uhr Mantrailing

14. April 11.30 Uhr Longieren

28. April 11.30 Uhr Treibball zum Reinschnuppern (Fremdreferent!)

05. Mai 11.30 Uhr Mantrailing

26. Mai 11.30 Uhr Welpen/Junghund Auslastung „Spiel und Spaß mit sozialer Kommunikation“

16. Juni 11.30 Uhr Mantrailing

23. Juni 11.30 Uhr Trümmerfeldsucharbeit

11. August 11.30 Uhr Free Shaping

18. August 11.30 Uhr Mantrailing

25. August 11.30 Uhr „Komm‘ geh weg!“ das Schicken um Gegenstände (körpersprachliches Arbeiten)

weitere Termine folgen

Mögliche Themen zum Reinschnuppern sind:

Mantrailing – die Suche nach einem bestimmten Geruchsträger (Menschen).  Ein Mensch versteckt sich und ein Hund sucht zusammen mit seinem Besitzer die versteckte Person. Damit der Hund weiß wen er suchen soll, wird ihm ein getragenes Kleidungsstück am Anfang der Suche gezeigt. Später kann es auch ein Taschentuch sein. Unsere „Supernasen“ folgen dann den Geruchspartikeln, um die Person zu finden. Gerade für unsichere oder von Verhalten her instabile Hunde profitieren davon. Hier darf der Hund „führen“ und der Mensche folgt 🙂

Belohnung für das Finden der Person

Longieren – ein intensives „Gespräch“  mit dem Hund am Kreis. Longieren kommt eigentlich aus dem Pferdesport. Der Mensch steht in der Mitte eines Kreises, das Kreisinnere ist für den Hund tabu. Er wird außen herum durch die Körper- und Lautsprache des Menschen geleitet. So entsteht ein schöner Innenfokus: der Hund soll sich voll und ganz auf den Menschen konzentrieren. Das Longieren ist Beziehungsarbeit in Reinform.

Im Gespräch bleiben 🙂

Trümmerfeldsuche – ob im Trümmerfeld der Gegenstand aus der Gegenstandssuche, der Futterbeutel, ein Dummy  oder einfach nur Leckerlis versteckt werden, kann jeder individuell entscheiden. Das Trümmerfeld bedeutet Kopfarbeit und Nasenarbeit für den Hund. Nebenbei wird Motorik geschult und Konflikte trainiert. Unsichere Hunde können durch das „nach vorne loben“ ihres Besitzers über sich hinauswachsen. Es  kostet einige Überwindung, sich im Trümmerfeld vorwärts zu bewegen, es wackelt, es raschelt und es fällt plötzlich etwas runter…. gar nicht so einfach. Doch zum Schluss ist diese Arbeit von Erfolg gekrönt, Hund und Besitzer können dann stolz auf sich sein.

Eigenständige Suche im Trümmerfeld

Impulskontrolliert, aber sexy – der Action-Mini-Workshop. Jagd-, Renn- und Hetzspiele stehen (zu recht) im Verruf, fördern sie doch Junkietum und Beuteverhalten. Aber es geht auch anders. Mit viel Impulskontrolle, klaren Start- und Endsignalen und noch mehr Kommunikation kann es ein großer Spaßfaktor für die Hunde sein.

Free Shaping – der Hund darf sich kreativ ausleben und wir fördern die Ideen der Hunde durch Lob und einem Klicker. Ob mal alles mögliche mit einem Eimer ausprobiert wird oder der Mensch auf dem Boden sitzt und jegliche Form der Annäherung positiv bestätigt wird. Ideenlose und unsichere Hund profitieren besonders davon. Für alle anderen ist es einfach ein großer Spaßfaktor.

„Komm‘ geh weg!“ – der Hund wird um Kegel (später Bäume, Parkbänke etc.) durch unsere Körpersprache geschickt. Es ist am Longieren angelehnt, beinhaltet aber noch motivierende Elemente wie die anschließende Futtersuche als Belohnung. Vorteil ist ein alltagstauglicher schneller Aufbau, bzw. kann diese Form auch Einsatz bei jedem Spaziergang finden oder einfach im Garten aufgebaut werden. Distanz schafft Nähe bei dieser wunderbar körpersprachlichen Arbeit!

Welpen/Junghund-Auslastung – wie laste ich meinen Welpen oder Junghund richtig aus? Ein paar Tipps und Ideen, die speziell für Welpen und Junghunde sind. Im Vordergrund steht die Interaktion mit dem Besitzer, aber auch die Entwicklung eigener Ideen, das Fördern des SelbstBEWUSSTseins und der Persönlichkeitsentfaltung.

Treibball – der Hund wird durch seinen Besitzer angeleitet durch Schieben und Stupsen Bälle zielgerichtet zu bewegen. Die Körpersprache und damit die Kommunikation mit dem Hund steht hier im Vordergrund. Es ist der Hütearbeit angelehnt, der Hund „treibt“ fortgeschritten die Bälle ins Ziel. Mit extra im Treibball ausgebildeten Fremreferenten!
weitere Infos: Treibball Wolfenbüttel

Krimitour „Schnüffeldetektive“ – dem Verbrechen auf der Spur. Bei einem 2 stündigen Spaziergang werden durch einzelne Teilnehmergruppen knifflige Aufgaben und Rätsel gelöst, um den Fall zu lösen und die versteckte Beute zu finden. Ein besonderer Spaß für Zwei- und Vierbeiner mit abschließendem Finderlohn 😉

Gegenstandssuche –  die Suche nach und die Konditionierung auf einen kleinen Gegenstand (Wäscheklammer, Stift, Münze etc.). Findet der Hund diesen Geruch, zeigt er ihn durch ruhiges Ablegen an, mit der Nase so lang am Geruch des Gegenstands haftend bis das Auflösungssignal kommt. Diese Auslastungsform ist abgeleitet von der Suchhundearbeit der Polizei- und Diensthunde. Sie ist eine extrem auslastende Suchform, da der Geruch im feinmolekularen Bereich liegt und das selbst für die gute Nase des Hundes eine sehr große Anstrengung ist.

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Gegenstandssuche, eine schöne Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.

Futterbeutelarbeit – Der Futterbeutel bietet ein breites Feld der Auslastung. Er kann versteckt  (ruhige Sucharbeit), als Motivator eingesetzt oder zum Jagdersatz genutzt werden. Vor allem begeistert er durch Alltagstauglichkeit, da er jeden Spaziergang problemlos bereichern kann. Richtig eingesetzt, werden alle drei Auslastungsformen angesprochen (Kopf, Nase, Bewegung).

Trick Dog – Hilfe im Alltag durch den Hund. Er darf Schuhe wegräumen, Müll in den Mülleimer bringen, Sachen apportieren etc.

Dog Dance – für Anfänger, Tricks dicht am Körper des Besitzers mit musikalischer Begleitung

Rallye Obedience – Agility trifft auf Unterordnung, ein Parcour muss gemeistert werden, hier ist die gute Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch gefragt.

Agility – für Anfänger und alltagstauglich. Verschiedene Geräte werden umrundet, übersprungen und gemeistert.

Suchhundearbeit „Trailen“ – neben Mantrailing (das Verfolgen des Geruchs eines bestimmten Menschen) und Fährtensucharbeit, gibt es auch ein alltagstaugliches Trailen. Den zu suchenden Geruchsträger legt der Mensch selber fest. Zum Anfang eignen sich Teebeutel besonders gut. Der Hund lernt den Geruch konzentriert zu verfolgen. Eine einfache Nasenarbeit, die sich gut im Alltag auf- und einbauen lässt.

Alltagstaugliche Spielideen – für drinnen und draußen mit hohem Spaßfaktor. Immer dicht am Menschen und mit dem Menschen zusammen.

Intelligenzspielzeug -schnell selbstgemacht- man braucht keine teueren Sachen kaufen, Intelligenzspiele lassen sich ganz einfach selber machen.

Fährtensucharbeit – die Suche nach einer Fährte (Fremdreferent)

Fit mit Hund – Gymnastik und Yoga Übungen mit dem Hund zusammen

Schnüffelspaß zum Selbermachen – Intelligenz- oder Schnüffelspielzeug lässt sich ganz einfach selber machen. Bei diesem Mini-Workshop im Winterprogramm werden wir zusammen tolle Sachen basteln, die dem Hund im Alltag viel Spaß machen. In gemütlicher Atmosphäre wird ausnahmsweise mal indoor losgebastelt. Auch für Menschen mit „zwei linken Händen“ geeignet 😉

Hundekekse backen – Hunde lieben Hundekekse. Und noch viel mehr, wenn sie mit viel Liebe selbstgemacht werden. In diesem Mini Workshop im Winterprogramm werden viele Rezepte ausprobiert und gemeinsam gebacken. Das „Ergebnis“ wird gerecht aufgeteilt, sehr zur Freude der Hunde 🙂 (Allergien werden hier beachtet!)

Ich freue mich auf euch,

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Vanessa Engelstädter

Einige Videos:

alltagstaugliches Intelligenzspielzeug

Trümmerfeld

Erste Dog Dance Einheiten

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