Abendvorträge/ Seminare

Verschieden Themen werden hier vorgestellt und durch eine Präsentation mit Videobeiträgen und Fotos begleitet.

TERMINE 2019

19. Januar 17 Uhr Beginn Ort: Aero Club Wolfsburg, 38448 Stüde/Bernsteinsee
„Missverständnisse im Miteinander“
haben viel Raum, wenn es um Kommunikation geht. Was wollte mir mein Gegenüber eigentlich sagen? Wie habe ich es verstanden? Dementsprechend fällt die Reaktion bzw. das Verhalten aus. Diese Missverständnisse gibt es nicht nur zwischen Menschen, auch unter Hunden und noch viel öfter zwischen Mensch und Hund kann es zu Verständigungsschwierigkeiten kommen. Was „Mensch“ eigentlich meint, wenn er mit seinem Hund kommuniziert, versteht der Hund nicht selten ganz anders. Das kann zum Beispiel ein von uns gemeintes „Nein“ sein, dass beim Hund eher als „Vielleicht, Doch, Oder?“ landet.
„…. und plötzlich hat er ohne Vorwarnung gebissen….“ hat oft eine Vorgeschichte von vielen, vielen Missverständnissen. Viele Beißvorfälle (vor allem bei Kindern) hätten verhindert werden können, wenn die Signale des Hundes richtig gedeutet worden wären. In diesem Abendvortrag wird darauf eingegangen wie Hunde die Welt wahrnehmen und wie fein sie kommunizieren. Anhand von Videos und Bildern wird aufgezeigt, welche unbewussten Signale wir senden, die zu Missverständnissen bei unseren Vierbeinern führen. Auch wenn Kommunikation immer ein Risiko ist, macht es dennoch Spaß richtig verstanden zu werden 🙂 daran kann man arbeiten!
Dauer ca. 2 Stunden, Kosten 20 €

31. Mai 17 Uhr Ort: Wupper Dog in 42477 Radevormwald
06. September 17 Uhr Ort: DogDays Hundeseminare in 15370 Fredersdorf

Der „Angsthund“ Umgang mit Angst und anderen StressorenAll zu schnell wird die natürliche Vorsicht eines Hundes als Angst eingeordnet, oft wird dann das Wort „Angsthund“ benutzt. Dieses Wort ist meist mit Emotionen seitens des Menschen belegt, so dass daraus ein Umgang entstehen kann, der dem Hund nicht weiterhilft oder sogar kontraproduktiv ist.
Bei diesem Vortrag geht es darum Angst von Unsicherheit oder Furcht zu unterscheiden, normales von „unnormalen“ Verhalten zu trennen und Ideen zum Umgang mit Konflikten zu finden. Die wichtige Arbeit an der Resilienz wird hier tiefgehend durchleuchtet. Diese Arbeit an der Basis stärkt den Hund und lässt ihn gelassener mit Konflikten und Stress umgehen.
Für den Menschen heißt es genau hinzuschauen, manchmal auch den Blickwinkel zu verändern und das zu sein, was der Hund braucht: kein „Helikopter“-Besitzer und kein „die machen das unter sich aus“- Besitzer, sondern ein stabiler Ansprechpartner im Konflikt.

01.06. – 02.06. Canis Symposia bei Wupper Dog in 42477 Radevormwald
07.09. – 08.09. bei DogDays Hundeseminare in 15370 Fredersdorf
28.09. – 29.09. MiteinanderLernen in 42651 Solingen
„Heldentraining“ – Arbeit an der Resilienz
Hier wird durch eine kleine Persönlichkeits- und Bedürfnisanalyse geschaut, wie Dein Hund so tickt und welche Themen ihn sinnhaft erfüllen (Förderung der intrinsischen Motivation). Seine Baustellen werden unter dem Gesichtspunkt „Resilienz“ unter die Lupe genommen.
Durch gezielte Übungen arbeitest Du an der Basis der Baustellen Deines Hundes und somit an den Resilienzfaktoren. Hier wirst Du angeleitet den Blick zu schärfen, um die so wichtige Übertragung in den Alltag stattfinden zu lassen.
In diesem Praxisworkshop geht es nicht nur um spezielle Methoden, die Du anwendest, sondern um die innere Haltung. Denn ein gelassener und selbstsicherer Hund, wie auch Mensch, zeigt kaum eine schnelle Eskalation von unangemessenen Verhaltensweisen.

 16.11. – 17.11. Canis Symposia in Münster
Verschieden Referenten werden zu dem Thema „Hormone und deren Einfluss auf unsere Hunde“ Vorträge halten. Mein Thema:
„Das ist ein Rüde!!“ schallt es einem beim Spaziergang mit dem Vierbeiner oft schon von Weitem entgegen. Und neugierig lässt einen dieser Satz zurück…. was bedeutet dieses „es ist ein Rüde“? Ist es eine Entschuldigung, eine Warnung oder ein Aushängeschild? Oder begegnen wir dem Thema nur mit den klassischen Vorurteilen, die sich dann passend zur Erwartungshaltung bewahrheiten. Interpretieren wir oder wissen wir?
Ein in sich ruhender und stabiler Hund hat es nicht nötig zu eskalieren, egal ob Rüde oder Hündin. Eines der am meist genannten Wünsche im Umgang mit unseren Hunden: er soll entspannt und gelassen den Alltag meistern. Welche Hormone sind daran beteiligt? Und kann man das trainieren?
Wie Hormone das Verhalten des Hundes beeinflussen und dieses Wissen im Trainingsaufbau und im Alltag eingesetzt werden kann, wird in diesem Vortrag erörtert. Auch der große Einflussfaktor „Mensch“ und die Macht der eigenen Gedanken kommen nicht zu kurz. Denn eines ist weder der Hund noch wir: den Hormonen hilflos ausgeliefert!

weitere mögliche Themen:
Der Hund und wir: Verhalten einordnen, Resilienz fördern und Blickwinkel verändern
Wie verhält es sich eigentlich mit dem Verhalten? Ist „Mein Hund verhält sich aggressiv, gestresst oder ängstlich“ immer so einfach einzuordnen und klar abzugrenzen? Und wenn: muss immer „trainiert“ werden oder gehören manche Themen nicht auch zum Leben dazu? Was ist normal und was ist „unnormal“? In dem Vortrag werden unterschiedliche Blickwinkel eingenommen und aufgezeigt, wie bunt die Welt des Verhaltens eigentlich ist und wie besonders die Spezies Hund ist, die sich nicht einfach so in eine Form pressen lässt. Genauso besonders wie die Spezies Mensch, die mit ihrem Verhalten und ihren Sichtweisen ebenfalls einen großen Anteil an dem „Bewertungssystem“ und Reaktionen unserer Vierbeiner hat. Schaut man über den Horizont hinaus, öffnet sich die ganze Vielfalt des Verhaltens, zeigt auf, dass es die eine Wahrheit gar nicht geben kann. Außerdem bringt es eine weitere Aufgabe mit sich: Wie gehe ich mit dem Wissen um, und wie findet es einen Weg ins praktische Training mit Menschen, die Hunde haben? Pauschale Methoden, um einzelne Verhaltensweisen zu ändern, sind selten zielführend. Es kann jedoch eine Menge bewirken, wenn man an den Grundlagen eines stabilen und angemessenen Verhaltens arbeitet. Wie diese Form der Arbeit an der „Resilienz des Hundes“ aussehen kann, wird zum Schluss aufgezeigt. Denn ein stabiler und sicherer Hund kommuniziert gelassener und reagiert entspannter auf Stress, Konflikte und Widrigkeiten.

„Kommunikation unter Hunden“ verschiedene Videoaufzeichnungen aus Tierheimen, auf Spielwiesen und aus dem Ausland von Straßenhunden werden unter die Lupe genommen und analysiert. Fragen werden geklärt: Was ist eine normale Kommunikation, was fällt unter Mobbing? Als Selbstreflektiion: Wieviel „natürliche Kommunikation“ halten wir aus?
Aggression als Kommunikation gehört zum Hund dazu, wie die Luft zum  Atmen und wird trotzdem so oft stigmatisiert. Was ist normal und wo sollte der Mensch einschreiten?

„Wie beschäftige ich meinen Hund im Alltag sinnvoll?“
Beschäftigung macht Spaß und soll den Hund auslasten, doch was ist sinnvoll und passt zu meinem Hund und wovon sollte ich lieber die Finger lassen? Ein erfüllendes Hobby sollte immer auch auf die Persönlichkeit des Hundes abgestimmt werden und dazu noch in den Alltag des Menschen passen. Viele Ideen, so wie eine kleine Persönlichkeitsanalyse, werden hier besprochen und aufgezeigt.

Ich freue mich auf euch!

3 Gedanken zu „Abendvorträge/ Seminare

  1. Hallo Vanessa, ich interessiere mich für den Vortrag/Workshop am 19.Januar 2019 . Ist noch ein Platz frei?

    Thema: Missverständnisse miteinander

    Herzliche Grüße
    Stephanie

  2. Hallo Vanessa 😊 ich interessiere mich sehr für deinen Vortrag „Kommunikation unter Hunden“ am Freitag den 09.03.18 in Reislingen 😊 und würde mich gerne dafür anmelden 😊 mit freundlichen Grüßen Andrea Fabian 😊

    1. Hallo Andrea, das freut mich 🙂
      Der Vortrag wird anscheinend gut besucht werden, ich hoffe es kommen alle unter. Eine Reservierung kann ich leider nicht mehr vornehmen, aber Plätze sind hoffentlich genug in der Gaststätte vorhanden. Um 16.30 Uhr ist Einlass (quasi mit Abendkasse 😉 ), um 17 Uhr startet der Vortrag.

      Du kannst gern vorbeikommen.

      Herzlichen Gruß, Vanessa

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